Der Komoediant

7:30 zeigt mir der Wecker an.

„Zu früh“ wabert es mir wie Nebel durch den Kopf.

Sollte ich tatsächlich heute damit anfangen? Der Kater springt mir buchstäblich in mein Gesicht und kann, so fühlt es sich an, mein „gleich bekommst du was“ richtig deuten, denn er ließ nach der ersten Offensive sogleich die zweite Folgen als würde er seiner Ungeduld noch die Kirsche aufsetzen wollen. Ich entschließe mich ihm einen leichten Schubs in Richtung Freundin zu geben. Der Plan geht auf.

Während Freundin und Kater die Futterübergabe organisieren, kehre ich zu meinem ersten Gedanken zurück.

Minuten später bereits in tiefster Schaffenskrise. Was schreiben? Was wenn nicht gut? Was wenn niemand liest? Was wenn dies und jenes?!

Ein Schriftsteller ward geboren.

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