Der Plan der Reinigung und was daraus wurde

Was habe wir denn da?

nicht meiner, aber einer

Im Osten nichts Neues, im Westen das Gleiche. Der Süden ist arm aber glücklich .. und im Norden tummeln sich die wahrhaft klugen. Und mittendrin plage ich mich mit meinen dekadenten Problematiken à la warum will mein Staubsauger plötzlich nicht mehr wie ich als alter Reinigungsprofi ihm befehle?!

Hat er sich einer Gewerkschaft angeschlossen? Ist er meiner Veruntreuung auf der Spur? Oder hat er gar meine Pupsgasmanipulation aufgedeckt?! Nein, das kann nicht sein! Schließlich trete ich ihn immer kräftig wenn er sich einmal mehr käferartig – meinen Dreck nicht mehr fressen wollend – auf den Rücken wirft und sich ziehen lässt. Faules Miststück!

Dabei wechsle ich ihm sogar hin und wieder den Beutel. Dazu sei erwähnt: ich mache viel, sehr! sehr viel! Dreck. Selbstverständlich nicht weil ich faul und bequem bin – Nein! Weil ich so unfassbar reinlich bin, das ich eben im Augenblicke meiner Verschmutzung schlagartig den Dreck wieder abwerfe. Ich nenne das Abfallpolitik aller erster Güte! 

Apropos Politik!

Nach einer intensiven Auseinandersetzung unter 2 Schläuchen etwa gleicher Länge durfte ich meinem langjährigen Knechte schließlich doch den Grund seines unerwarteten Abtritts entlocken – nein, er hatte keine oral orientierte Affäre mit dem Sekretär .. ein Spion hat sich eingeschlichen. Logisch, was sonst!? Sein höchst persönlicher Referent, das Kehrblech, seines eigentlichen Nutzens etwas entfremdet (Katzenscheiße schippen), hat ihn verraten! An die beutellosen Kommunistenschweine aus dem Osten.

Selbstverständlich sind derlei Verstrickungen in meinem Haushalt als untragbar anzusehen, weshalb ich alle Beteiligten ohne Umweg, ohne über Los zu gehen, ohne Abendessen ins Bett geschickt habe. Mit dem Hinweis auf Abruf noch ein letztes Mal verfügbar zu sein .. es könnte ja sein, dass man kurzfristig Wut abzubauen hat, etwas zerschlagen muss oder der Dummheit anheim fällt – was wohl gerade in Politkreisen häufiger passiert .. also alles auf einmal meine ich.

Da wir aber zum Glück gut 5 Kilometer vom Reichstag entfernt sind, nehme ich es mir heute einmal heraus und lasse eben jene Kilometer gerade sein und nehme mir für die Zukunft vor ZDFinfo nicht mehr während geöffnetem Laptop zu schauen.

 

Ein absolut gehäuchelt ekelehaft unwürdig dahingenuscheltes „T’schuldje“ für alle ebenso Politbegeisterte,

euer Komoediant.

 

Okay, so kann man ja keinen Beitrag beenden ..

heute mal Freestyle:

mir fällt nichts ein

ich lasses sein

tschüss,

ich 

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