Donald Trump Kopf Keywords

Es wird „trumpesk“ – Trump als Chance?

Der Trump-Clan unter Beschuss

Mit was haben die Trumps gerade nicht zu kämpfen?! Obamacare will sich nicht abschaffen lassen, etliche Untersuchungen zu russischen Beziehungen vor und während des Wahlkampfes 2016, Ivanka wendet sich von Donald ab und eigentlich sind sowieso alle gegen ihn.

Schlüsselbegriffe zum Dumpy Trumpy

Noch nie war ein Präsident so unbeliebt wie Donald Trump, finde ich ja erstmal gut. Die Schreie nach dem „Impeachment“ also quasi einem Amtsenthebungsverfahren werden stündlich lauter, finde ich sogar noch besser.

Und dennoch, irgendwie fasziniert mich der Mann. Lange konnte ich mich nicht entscheiden ob ich ihn einfach nur für einen grenzdebilen Machtgeier halten, oder ihn für seine außerordentliche Dummheit bewundern soll.

Und endlich, endlich (!!) bin ich zu einem Schluss gekommen.

Trump als Sprungbrett

Nicht nur das sich, so hoffe ich, der Großteil der halbwegs intelligenten Amerikaner für ihren POTUS in Grund und Boden schämt, ist es ein ungeschriebenes (west)politisches Gesetz, dass auf katastrophal machtgierige Herrscher im Volk stets der Wunsch nach aufrichtigen Staatsmännern (und Frauen) wächst.

Als Deutscher kann ich da auf einige, und vor allem ein representatives Beispiel zurückgreifen. Nun möge man mir mangelnde Feinfühligkeit den Grauen des zweiten Weltkrieges gegenüber vorwerfen wollen, doch möchte ich anmerken lediglich die daraus resultierende Selbstwahrnehmung des Staates zum Vergleich heranzuziehen.

Sicher ticken die Amis zusätzlich auf ihre eigene, ganz besondere, Art. Und haben ein merkwürdiges Talent ihre weltpolitischen Schandflecke erfolgreich zu beschönigen.

Und dennoch ein derartig unübersehbarer dummdödeliger Fehltritt, den nicht nur die ausländische Öffentlichkeit zutiefst bedauert, sondern sogar die so von sich überzeugten Amerikaner erkennen. Das ist eine wundervolle Möglichkeit dem subjektiv edelweißem Hemd der Weltpolizei USA einen deftigen Fleck zu verpassen. Was natürlich zum klecksenden Zeitpunkt, also jetzt, der Welt als ganzem tiefe Wunden beibringen kann und vermutlich noch wird. Doch bin ich fest überzeugt das aus dieser hoffentlich bald endenden „trumpesken“ Ära ein besseres, sich seiner Fehler bewussteres Amerika erwachsen wird.

Reflektieren – Nein, danke!?

So oder so ähnlich hat man als Europäer die amerikanische Politik der letzten 30 Jahre häufig wahrgenommen. Jetzt aber zu behaupten dort drüben würde nie über sich selbst nachgedacht ist mehr als nur gewagt. In den letzten Jahrzehnten hat sich aber zumindest in den 320 Millionen Köpfen der amerikanischen Menschen das bereits erwähnte Hemd mit einigen Flecken bekleckst. Auch wenn daraufhin die Machthaber mit ihren politischen Bleichmitteln stets versucht haben die Reinheit wieder herzustellen, hat meiner Meinung nach ein grundlegendes Umdenken bereits begonnen.

In diese Reihe der Flecken lässt sich auch „The Donald“ einordnen.

 

Donald Dump aka „The Donald“

Doch bezweifle ich die Wegwaschbarkeit dieses kurzweiligen Theaters unsäglicher Lächerlichkeit. Daraus, so denke ich, könnte mit dem Makel der kollektiven Fehlbarkeit endlich auch bei den Machthabern das bereits erwähnte Umdenken stattfinden.

 

 

 

 

 

Mit der Hoffnung auf eine sich seiner Fehler bewussten Weltpolizei,

 

„Peace out!“ Euer Komödiant

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